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TIPPS & TRICKS

FÜR HARDWARE


Schutz vor Schnüfflern: So löschen Sie Daten endgültig

Das Problem ist der Windows-Papierkorb. Dateien, die Sie hier hineinwerfen, sind dadurch nicht gelöscht, sondern verschwinden lediglich aus dem Ordner, in dem sie vorher lagen. Und auch wenn man Dateien durch Löschen bei gedrückter Umschalttaste ("Shift") am Papierkorb vorbei vernichtet, liegen die zugehörigen Daten weiterhin auf der Platte. Denn "Löschen" heißt für Windows nur: "Gib den Platz auf der Festplatte frei zum erneuten Beschreiben".

Bis der Platz dann für eine neue Datei genutzt wird können Tage, Wochen oder Monate vergehen, in denen sich die vermeintlich gelöschten Dateien wiederherstellen lassen. Problematisch wird es, wenn eine Festplatte mit solchen Daten bei Ebay versteigert oder samt PC verkauft wird. Dabei gibt es ein einfaches Gegenmittel: Die gelöschten Dateien bzw. die gesamte Festplatte wird mit neuen Daten überschrieben.

Tipp: Hüten Sie sich vor der Voodoo-Technik des x-fachen Überschreibens der Festplatte "für noch mehr Sicherheit". Auf den heute üblichen Platten mit vielen hundert Gigabyte Speicherplatz dauert das ewig und bringt nach Meinung von Datenrettungsexperten auch nicht mehr als der erste Schreibvorgang.

So löschen Sie Daten von Festplatten, USB-Sticks und SD-Karten

Für Festplatten, USB-Sticks und SD-Karten ist Eraser das richtige Werkzeug. Nach der Installation können Sie Dateien und Ordner, die Sie endgültig vernichten möchten, einfach mit der rechten Maustaste anklicken. Dann gehen Sie statt auf Löschen einfach auf "Eraser \ Erase". In seltenen Fällen erweist sich eine Datei noch als gesperrt. In diesem Fall ist "Erase on Restart" die richtige Lösung. Eraser löscht die Datei dann beim nächsten Neustart des Rechners.

Rufen Sie Eraser über einen rechten Mausklick auf eine Datei oder einen Ordner auf. In der Standardeinstellung überschreibt Eraser die Daten volle 35mal - Voodoo eben. Öffnen Sie das Programm über das Startmenü und klicken Sie oben auf "Settings" (Einstellungen). Unter "Erase settings \ Default file erasure method" aktivieren Sie die Löschmethode "British HMG IS5 (Baseline)", die Daten einmal überschreibt. Anschließend klicken Sie rechts oben auf "Save Settings".

Eraser kann auch ganze Laufwerke verarzten. Klicken Sie zum Beispiel einen USB-Stick im Explorer mit der rechten Maustaste an, dann erscheint im Eraser-Menü der Eintrag "Erase unused space" (freien Speicherplatz löschen). Darüber können Sie alle in der Vergangenheit "normal" gelöschten Dateien in einem Rutsch endgültig von der Festplatte tilgen. Vorsicht bei der Funktion "Erase" im Zusammenhang mit Laufwerken, denn dadurch löschen Sie alle auf dem Laufwerk gespeicherten Daten!

Um das Laufwerk zu säubern, auf dem Windows gespeichert ist, haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder Sie bauen die Festplatte aus und verbinden sie mit einem anderen PC, auf dem Sie Eraser starten. Oder Sie brennen das Programm Darik's Boot and Nuke (DBAN) auf eine CD-ROM, von der Sie dann den Rechner starten und das Laufwerk löschen.

So löschen Sie eine SSD

Bei SSDs (Solid State Drives, Nachfolgerin der Festplatte) verbietet sich das x-fache Überschreiben zu löschender Daten erst recht, denn hier ist die Gesamtzahl der möglichen Schreibzyklen ohnehin deutlich geringer als bei Festplatten.

Um einzelne Dateien und Ordner von einer SSD zu löschen können Sie deshalb ebenfalls Eraser nehmen, vorausgesetzt Sie ändern den Löschmethode wie oben beschrieben. Soll es allen Daten auf der SSD an den Kragen gehen, dann überprüfen Sie zunächst, ob der Hersteller dafür ein spezielles Tool mitgeliefert hat oder auf seiner Website zum Download bereitstellt. Alternative kommt Secure Erase zum Einsatz


Tipps für USB-Stick

Bei Billigzubehör sei die Gefahr besonders groß, dass die Kapazität nicht selten wesentlich kleiner als angegeben sei, heißt in einer Aussendung des Konzerns. Dazu kämen Defizite in Schnelligkeit und Kompatibilität. Für viele Nutzer unterscheiden sich USB-Sticks bei identisch angegebener Speicherkapazität allenfalls in Farbe, Form und Preis. Das ärgert Transcend, weil man sich selbst als Premiumhersteller sieht. Das Unternehmen gibt Tipps in eigener Sache:

1. Betrug

Nicht immer stimmen Kapazitätsangabe und tatsächlich vorhandene Kapazität überein. USB-Sticks werden manipuliert und es wird dem Konsumenten bewusst eine falsche Speichermenge vorgegaukelt. Im schlimmsten Fall kann dieser Betrug zu unwiederbringlichen Datenverlusten führen. Informationen und Bewertungen von Käufern zu den verschiedenen Anbietern finden sich im Internet. Vor dem Kauf sollten Käufer sich einen Überblick verschaffen und Markenartikeln vertrauen.

2. Schnelligkeit des Datenaustausches

Zeit ist Geld. Auch beim Datenaustausch spielt die Geschwindigkeit zwischen PC/Laptop und dem USB-Stick eine wichtige Rolle. Oftmals dauert der Datentransfer bei günstigen Anbietern deutlich länger als bei hochwertigen Produkten. Ein wichtiger Aspekt ist die Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Die Lese- ist immer höher als die Schreibgeschwindigkeit. Wenn nur eine Angabe auf der Verpackung zu lesen ist, handelt es sich normalerweise um die Lesegeschwindigkeit. Vor dem Kauf sollte man nach beiden Geschwindigkeiten fragen.

3. Single-Level-Cell (SLC) / Multi-Level-Cell (MLC) NAND Flash Chips

Je nach Bedürfnis des Verbrauchers, sollte sich selbiger für eine Chipart bei einem USB-Stick entscheiden. Wünscht der Verbraucher einen günstigen USB-Stick, so trifft er mit einem MLC-Chip die richtige Wahl. Sind für den Verbraucher schnelle Datenübertragungsraten, ein sehr geringer Stromverbrauch und eine lange Lebensdauer des Sticks wichtiger, so sollte er auf USB-Sticks mit SLC-Chips zurückgreifen.

4. Sicherheit

Wer wichtige Daten mit seinem USB-Stick transportiert, sollte darauf achten, dass dieser über einen passwortgeschützten Sicherheitsbereich verfügt. Damit sind die Dateien bei Verlust oder Diebstahl rudimentär gesichert. Jedoch sollte man bedenken, dass kein Passwort absolut sicher ist. Auf manchen Marken-USB-Sticks sind zusätzlich Programme zur Datenverschlüsselung vorinstalliert bzw. werden auf einer entsprechenden CD mit ausgeliefert oder zum Download bereit gestellt. Für ganz besonders sensible Daten gibt es USB-Sticks mit biometrischer Fingerabdruck-Erkennung.

5. Elektromagnetische Verträglichkeit

Grundsätzlich müssen seit 1996 alle technischen Produkte eine CE-Kennzeichnung haben. Diese weist aus, dass das Produkt den geltenden europäischen Richtlinien entspricht: Die von dem Stick ausgehende elektronische Strahlung muss so gering sein, dass diese keine anderen Geräte beeinflusst. Leider bedeutet die CE-Kennzeichnung nicht in jedem Fall, dass das Produkt durch unabhängige Stellen auf die Einhaltung der Richtlinien überprüft wurde. Gründe hierfür sind die teuren Tests sowie eine aufwendigere Produktion.

Download Eraser


Clevere Rettungs-Tools für die Speicherkarte

Dass Bilder von der Speicherkarte verschwinden, passiert häufiger als man denkt. Das sieht man beispielsweise an den zahllosen Diskussionen in Digitalkamera-Foren. Das Problem der verlorenen Aufnahmen hat dabei meist zwei Ursachen: Entweder hat ein Anwender seine Speicherkarte aus Versehen formatiert. Oder die Bilder lassen sich nicht mehr auf der Speicherkarte öffnen.

Für beide Probleme lautet die Lösung „Datenrettung“. Wer dabei allerdings an neonbeleuchtete Labore denkt, in denen sich Menschen mit weißen Kitteln für viel Geld auf die Jagd nach den verlorenen Bildern machen, liegt falsch. Denn es gibt hervorragende Tools, mit denen Sie schnell und einfach Ihre Bilder wiederherstellen können. Und das Beste daran – sie sind kostenlos! Wir stellen Ihnen die besten Tools vor, die Ihnen bei der Datenrettung helfen.Zero Assumption Recovery (ZAR) 8.4

Zero Assumption Recovery (ZAR) 8.4

Die Trial-Version von ZAR enthält eine vollständige und unbegrenzt nutzbare Datenrettungsfunktion, mit der sich Bilder von SD-, CF-, XD- und Multimedia-Karten wiederherstellen lassen. Die Karte steckt dazu in der Kamera oder einem Kartenleser. ZAR arbeitet unter Windows NT, 2000, XP und Vista.

Download-Link: Zero Assumption Recovery (ZAR) 8.4 (2,53 MB) Recuva v1.29.429Recuva v1.29.429

Die Freeware (spricht sich wie „recover“) eignet sich ebenfalls für die Datenrettung von SD-, CF-, XD- und Multimedia-Karten. Praktischerweise lässt sie sich auch vom USB-Stick starten, falls Sie Daten von einem Fremdrechner aus wiederherstellen möchten. Recuva arbeitet unter Windows 98, 2000, XP und Vista.

Download-Link: Recuva v1.29.429 (3,61 MB)

Datenrettung: Zero Assumption Recovery (ZAR)

Zero Assumption Recovery (ZAR): Funktioniert mit der Speicherkarte im Lesegerät oder der DigitalkameraEin Datenrettungs-Programm, das neben Windows NT, 2000 und XP auch Windows Vista unterstützt, ist Zero Assumption Recovery, kurz ZAR genannt. Bei diesem Tool können Sie entweder die Kamera samt Speicherkarte mit dem PC verbinden, oder Sie stecken die Karte in ein Lesegerät und schließen dieses am Rechner an. Achtung: Die deutsche Menü-Übersetzung ist fehlerhaft, aber dennoch verständlich.

1. Installation von Zero Assumption Recovery (ZAR)

Laden Sie die Datei zar84setup.exe herunter, und starten Sie die Installation mit einem Doppelklick. Nach einem Klick auf „Next“ bestätigen Sie die Lizenzbestimmungen. Es erscheint ein englischsprachiger Hinweis, der Sie darauf aufmerksam macht, dass Sie Zero Assumption Recovery (ZAR) nicht auf dem Laufwerk installieren dürfen, das wiederhergestellt werden soll. Setzen Sie zur Bestätigung den Haken, und klicken Sie viermal „Next“, gefolgt von einem Klick auf „Install“, um die Installation zu starten. Schließen Sie den Vorgang mit „Finish“ ab. Zero Assumption Recovery (ZAR): Die grafische Darstellung erinnert an das defragmentieren einer Festplatte

2. Datenrettung mit Zero Assumption Recovery (ZAR)

Verbinden Sie entweder die Kamera oder den Kartenleser samt Karte mit Ihrem PC. Starten Sie Zero Assumption Recovery (ZAR) mit einem Doppelklick. Es erscheint eine englischsprachige Meldung, dass ein aktivierter Virenscanner die Leistung von ZAR einschränken könnte – falls ZAR sehr langsam arbeite, solle man das Antivirenprogramm abschalten. Ändern Sie die Programmsprache (Interface language) über das Ausklappmenü von „English“ auf „Deutsch“. Die Software startet neu, um die Änderung zu übernehmen.

Ignorieren Sie alle weiteren Schaltflächen, und klicken Sie auf „Weiter“.

Im Punkt „Wiederherstellungsart“ (links oben) wählen Sie „Wiederherstellen von Bildern aus Digitalkameras“. Klicken Sie anschließend auf „Weiter“, um eine Auflistung aller vorhandenen Datenträger zu erhalten – Sie finden hier auch Ihre Festplatten. Markieren Sie die Speicherkarte, und starten Sie mit „Weiter“ die Datenrettung. Es erscheint eine grafische Darstellung der Speicherkarte die der beim Defragmentieren einer Festplatte ähnelt.
Nach Beenden des Wiederherstellvorgangs listet Zero Assumption Recovery (ZAR) alle geretteten Dateien auf. Markieren Sie sie mit einem Haken, und klicken Sie auf „Weiter“ (nicht auf „Speichern“!). Wählen Sie den Speicherort aus, und klicken Sie auf „Start Copying the selected files“, um die Bilder darin abzulegen. Beenden Sie anschließend die Software.

3. Die mit Zero Assumption Recovery (ZAR) wiederhergestellten Bilder finden

Öffnen Sie den gewählten Speicherort. Im Verzeichnis ROOT finden sie alle wiederhergestellten Dateien mit der Bezeichnung i00000.jpg, i00001.jpg, i00002.jpg und so for

Datenrettung: Recuva v1.29.429

Recuva: Der Assistent hilft bei der DatenrettungDie Freeware Recuva v1.29.429 stellt Bilder von allen wichtigen Speicherkarten wieder her und lässt sich sogar vom USB-Stick ausführen. Im Gegensatz zu ZAR funktioniert das Programm nicht nur mit Windows 2000, XP und Vista, sondern auch noch offiziell mit Windows 98.

1. Installation von Recuva

Laden Sie die Datei rcsetup129.exe herunter, und führen Sie sie aus. Belassen Sie die Sprachauswahl auf „Deutsch“, und bestätigen Sie mit „OK“. Der Installationsassistent startet. Nehmen Sie nach einem Klick auf „Weiter“ den Lizenzvertrag an, und klicken Sie erneut „Weiter“. Bevor Sie mit „Installieren“ den Vorgang starten, sollten Sie die beiden unteren Haken entfernen, die Ihnen automatische Updates und den Yahoo-Toolbar bescheren. Starten Sie die Installation. Ist sie beendet, schließen Sie den Assistenten mit „Fertigstellen“.

Möchten Sie Recuva vom USB-Stick starten, kopieren Sie die Datei Recuva.exe aus dem Ordner C:\Programme\Recuva auf den Stick. Recuva: Zeigt Infos zu den gefundenen Dateien an

2. Datenrettung mit Recuva

Verbinden Sie den Kartenleser mit Ihrem PC, und stecken Sie die Karte in das Lesegerät. Starten Sie Recuva mit einem Doppelklick. Es öffnet sich der Assistent zur Datenrettung, der einige Dinge von Ihnen wissen will:

Seine erste Frage lautet, welche Daten Sie wiederherstellen möchten. Haben Sie nur Bilder verloren, wählen Sie die oberste Option „Bilder“. Befinden sich unter den verlorenen Dateien auch Videos, nehmen Sie Option 5 „Sonstige – Alle Dateien anzeigen“.

Nach einem Klick auf „Weiter“ müssen Sie den Ort auswählen, an dem sich die zu rettenden Dateien befinden. Nehmen Sie hier nicht „Auf meiner Speicherkarte“, sondern „An einem bestimmten Ort“, und setzen Sie den Laufwerksbuchstaben der Karte. Der Vorteil dieser Auswahl wird nach einem erneuten „Weiter“ ersichtlich: Sie haben nun die Möglichkeit, den Tiefenscan zu aktivieren. Er bringt zwar ein besseres Ergebnis als der normale Scan, dauert aber länger, weil er die Karte genauer ausliest. Mit der Auswahl „Auf meiner Speicherkarte“ würde Recuva zusätzlich alle Slots des Kartenlesers abarbeiten – auch, wenn diese nicht bestückt sind.

Möchten Sie zuerst mit dem normalen Scan Ihr Glück versuchen und dieser findet keine Bilder auf der Karte, gibt Ihnen Recuva später erneut die Möglichkeit, den Tiefenscan durchzuführen. Beginnen Sie den gewählten Scantyp mit der Schaltfläche „Start“.

Nach dem Scan listet Ihnen Recuva alle wiederherstellbaren Aufnahmen auf. Über „Erweiterte Einstellungen“ zeigt das Programm Vorschaubilder an. Zum Speichern der geretteten Daten setzen Sie vor jedem Dateinamen ein Häkchen und klicken auf „Wiederherstellen“. Geben Sie den Speicherort ein, und bestätigen Sie mit „OK“.

3. Die mit Recuva wiederhergestellten Bilder finden

Öffnen Sie den Ordner, den Sie als Speicherort für die wiederhergestellten Bilder angegeben haben. Die geretteten Aufnahmen tragen die Kennung [000001].jpg, [000002].jpg, [000003].jpg und so fort

Datenrettung: Fazit und Tipps

In unserem Test war Zero Assumption Recovery (ZAR) bei der Datenrettung deutlich erfolgreicher als Recuva. Allerdings hat Recuva den Vorteil, sich auch vom USB-Stick ausführen zu lassen - praktisch, wenn Ihnen unterwegs Daten abhanden kommen und Sie Zugriff auf einen PC haben. In ihrer Handhabung sind beide Programme ähnlich komfortabel. Allerdings führen bei Recuva zuviele Wege zum gleichen Ziel - auch wenn das Tool sehr intuitiv zu bedienen ist.

So schützen Sie sich vor Datenverlust

Viele Digitalkameras bieten die Möglichkeit, Bilder mit einem Löschschutz zu versehen. Wechseln Sie dazu in den Wiedergabemodus, und rufen Sie das Menü auf. Die Option ist üblicherweise mit einem Schloss-Symbol gekennzeichnet.
Einen Schritt weiter geht Samsung: Der Hersteller hat in einige seiner Digitalkamera-Modelle – etwa der WB550, der WB1000 und der ST50 – eine „Papierkorb-Funktion“ eingebaut. Ist sie aktiviert, verschiebt die Kamera gelöschte Bilder in einen speziellen Ordner, aus dem sie sich jederzeit wiederherstellen lassen.


Treiber schneller installieren

Beim Anschluss eines USB-Geräts fordert Windows häufig erneut den erforderlichen Treiber an, wenn es vorher an einer anderen USB-Buchse hing. Es ist dann lästig, jedes Mal die Treiber-CD zu suchen, bevor Sie das Gerät nutzen können.

Lösung: Die Original-Treiber-CD benötigen Sie in den meisten Fällen nicht. Wenn Sie die Software für das USB-Gerät einmal installiert haben, befinden sich die nötigen Dateien bereits auf Ihrer Festplatte. Geben Sie im Dialog „Erforderliche Dateien“ unter „Dateien kopieren von:“ einfach den Pfad zu den gewünschten Dateien an. SYS-Dateien befinden sich standardmäßig im Verzeichnis C:\Windows\System32\Drivers, DLLs unter C:\Windows\System32 und INF-Dateien unter C:\Windows\Inf. Statt „C:\Windows“ können Sie jeweils auch die Systemvariable „%windir%“ verwenden. Das ist kürzer und die Pfadangabe funktioniert dadurch auch, wenn Windows an einem anderen Ort als auf Laufwerk C: installiert ist.


Nur noch wirre Daten

Nachdem Sie Ihre USB-Festplatte mit dem PC verbunden haben, zeigt der Windows-Explorer statt der gewohnten Verzeichnisstruktur nur noch einen Buchstabensalat. Sie wollen die externe Platte aber nicht neu formatieren und dabei alle Daten verlieren.

Besonders bei externen Festplatten mit dem Dateisystem FAT32 kommt es manchmal zu Fehlern in den Partitionstabellen, wenn der PC nicht ordnungsgemäß heruntergefahren oder die Platte ohne Abmelden entfernt wurde. Das englischsprachige Gratis-Tool Testdisk hilft beim Reparieren. Verwenden Sie es aber nur auf defekten Platten.

Schritt 1: Nach dem Start erstellen Sie mit „Create“ eine neue Log-Datei.

Schritt 2: Wählen Sie die externe Platte aus der Liste, und bestätigen Sie mit „Proceed“. Im nächsten Menü gehen Sie auf „Intel“ und dann auf „Advanced“.

Schritt 3: Wählen Sie die defekte Partition auf der Festplatte, und gehen Sie im Menü auf „Boot“, anschließend auf den Punkt „Repair FAT“.

Schritt 4: Nachdem Sie Testdisk über „Quit“ (mehrmals) beendet haben, starten Sie den PC neu. Nun sollten die Daten der Partition wieder zu sehen sein.


Fritzbox: WLAN-Menü deaktiviert

Sie wollen Ihren AVM-Router Fritzbox WLAN konfigurieren. Doch im Startcenter sind die Schaltflächen „Fritzbox“ und „Update“ ausgegraut, und Sie können sie nicht aktivieren.

Lösung:

Die Schaltflächen sind grau, weil keine Verbindung zwischen dem Startcenter und der Fritzbox besteht. Das kann mehrere Ursachen haben.

Möglichkeit 1: Haben Sie ein Antiviren-Programm oder eine Firewall aktiviert, kann diese Anwendung die Kommunikation stören. Deaktivieren Sie die Software so lange, bis Sie Ihre Einstellungen im Startcenter beendet haben. War Ihr Schutzprogramm der Übeltäter, dann durchforsten Sie diese Anwendung nach einer Option, mit der Sie Ausnahmen für einzelne Programme festlegen können. Werden Sie fündig, erlauben Sie die Kommunikation mit der Fritzbox.

Möglichkeit 2: Unter Umständen löst eine Unterbrechung zwischen der Fritz-Software und der Fritzbox die Blockade. Trennen Sie dazu die Fritzbox vom Stromnetz, indem Sie den Netzstecker ziehen. Stellen Sie nach etwa fünf Sekunden die Verbindung wieder her.


DVD-Player liest keine DVD+RWs

Sie wollen sich Filme nur ein- oder zwei Mal ansehen und brennen sie deshalb auf DVD+RWs. Doch Ihr DVD-Player verschmäht die wiederbeschreibbaren Medien. DVD+R-Rohlinge liest er jedoch anstandslos.

Lösung:

Wenn Sie eine DVD einlegen, liest der Player im Lead-in Infos zu den gespeicherten Daten und zum Medientyp aus (Book Type oder Bitsetter genannt). Standardmäßig unterstützen alle Player den Medientyp „DVD-ROM“. Ihre Scheibe hat aber die Kennung „DVD+RW“, und die meistert nicht jeder Player. Damit Ihr Abspielgerät die DVD+RW akzeptiert, müssen Sie ihm eine DVD-ROM vorgaukeln.

Möglichkeit 1: Manche Brenner, etwa Ricoh-Laufwerke, können den Book Type eines Mediums per Brenn-Software ändern und so eine DVD+RW als „DVD-ROM“ kennzeichnen. Ob Ihr Gerät diese Fähigkeit besitzt, stellen Sie beispielsweise mit dem Hilfs-Tool Nero CD-DVD-Speed fest, das Teil von Nero 7 Premium ist. Legen Sie zunächst eine neue DVD+RW in den Brenner. Starten Sie dann CD-DVD-Speed. Es befindet sich bei der Nero-Version 7 im Programm-Unterordner „Werkzeuge“. Aktivieren Sie „Extra, Biteinstellung“. Hinter „DVD+RW“ erscheint als „Book Type“ der Eintrag „DVD+RW“. Wählen Sie unter „Neue Einstellung“ die Option „DVD-ROM“, und bestätigen Sie mit „Set“. Unterstützt Ihr Brenner die Option „Book Type“, listet CD-DVD-Speed das Medium nun als „DVD-ROM“

Möglichkeit 2: Konnte Ihre Brenn-Software den Book Type nicht ändern, hilft unter Umständen ein spezielles Book-Type-Programm weiter. Dieses kann zum Lieferumfang des Brenners gehören. So bietet zum Beispiel das Tool Q-Suite, das Benq etwa seinem Brenner DW1640 beilegt, eine Book-Type-Option. Auf der Suche nach weiteren Book-Type-Programmen hilft Ihnen Google: Geben Sie in die Suchmaschine die Begriffe „Book Type“ und „Bitsetter“ ein.

Tipp: Verwenden Sie für Filme keine DVD-RWs. Hier ist der Medientyp „DVD-RW“ in der Regel fest eingebrannt.


Virtuelle CD/DVD mounten

Viele Anwendungen, vor allem aber die meisten PC-Spiele benötigen ihre CD//DVD im Laufwerk und greifen während des Betriebs häufig auf ihre CD/DVD zu. Das ist nicht besonders schnell, und vor allem lästig, da die Scheibe immer im Laufwerk liegen muss.

Lösung:

Sie machen sich von den Medien unabhängig, indem Sie virtuelle CD/DVD-Laufwerke auf der Festplatte einrichten. Dazu benötigen Sie nur die Brenn-Suite Nero. Um ein Image zu produzieren, legen Sie die CD/DVD ein und starten Nero Burning ROM. Gehen Sie auf „Rekorder, Rekorderauswahl, Image Recorder“. Dann klicken Sie auf „Rekorder, Disk kopieren“, wählen auf der Registerkarte „Kopieroptionen“ Ihr Quelllaufwerk und klicken auf „Kopieren“. Nun müssen Sie dem Image nur noch einen Zielpfad und einen Namen geben.

Um solche Image-Dateien als virtuelle Laufwerke zu nutzen, verwenden Sie Nero Imagedrive aus der Brenn-Suite. Nach dem ersten Aufruf wird das Programm zunächst installiert. Danach erscheint ein Konfigurationsdialog, über den Sie bis zu zwei virtuelle Laufwerke anlegen können. Aktivieren Sie dazu die jeweiligen Klickboxen. Wenn Sie auf der Registerkarte „Optionen“ die Klickbox vor „Images beim Starten mounten“ aktivieren, werden die Laufwerke beim Windows-Start automatisch geladen. Für jedes aktivierte Laufwerk erscheint zudem eine neue Registerkarte. Dort geben Sie einfach den Pfad zur gewünschten Image-Datei an.