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Windows 8.1 ist ein Pflichtupdate für Windows 8

Windows 8.1 erscheint demnächst und Microsoft empfiehlt dessen Installation.

Wer bei Windows 8 bleibt, der erhält in zwei Jahren keine Updates mehr dafür. Windows 8.1 wird dagegen bis 2023 unterstützt. Windows 8.1 sollte möglichst schnell nach Erscheinen installiert werden. Spätestens aber innerhalb der ersten zwei Jahre nach Verfügbarkeit von Windows 8.1. Denn dann endet die Unterstützung von Windows 8, wie Microsofts Windows 8.1 Support Lifecycle-Richtlinien zu entnehmen ist. Dort weist Microsoft darauf hin, dass für Windows 8.1 die gleichen Lifecycle-Richtlinien wie für Windows 8 gelten.

Somit läuft die erweiterte Unterstützung für Windows 8.1 bis zum 10. Januar 2023. "Windows 8-Kunden müssen innerhalb von zwei Jahren, nachdem das Windows 8.1-Update verfügbar geworden ist, auf Windows 8.1 umstellen, um weiterhin Support im Rahmen des Windows 8-Lebenszyklus zu erhalten", so Microsoft. Der Mainstream-Support für Windows 8.1 (bisher Windows 8) endet am 9. Januar 2018. Dort setzt dann die erweiterte Unterstützung ein, die dann bis zum 10. Januar 2023 gilt. Windows 8.1 wird von einigen Händlern bereits angeboten und ist ab dem 17. Oktober offiziell erhältlich. Alle Nutzer von Windows 8 erhalten das Update auf Windows 8.1 ab dem 17. Oktober gratis via dem Windows Store.


Sophos gibt acht Sicherheitstipps für Windows 8

Die Sicherheitsspezialisten von Sophos haben acht Tipps für einen sichereren Umgang mit Windows 8 veröffentlicht.

1) Lassen Sie besondere Vorsicht beim Umgang mit Apps für die neue Windows 8 Benutzeroberfläche (bisher als „Metro“ bekannt) walten.
Einige populäre Anwendungen sind für den Einsatz unter Windows 8 neu aufgesetzt worden. In der Folge kann es sein, dass komplett neue Funktionen implementiert sind, obwohl der Look derselbe ist. So ist es zum Beispiel möglich, dass eine App, die ehemals eine exe-Datei war, nun plötzlich webbasiert ist. Diese Änderung kann u.a. den Zugriff Ihrer bestehenden Sicherheits- und Monitoring-Tools auf dieses Programm einschränken.
 
2) Nutzen Sie beim Internet Explorer die Benutzeroberfläche im Windows-8-Stil.
Wenn Sie das neue Interface nutzen, sind Plug-ins standardmäßig blockiert und einer der Hauptangriffspunkte für Exploit Kits sowie Blackhole-Attacken ist ausgeschaltet.
 
3) Stellen Sie sicher, dass Ihre Sicherheitsprogramme bösartige Apps in Bezug auf die Windows 8 Benutzeroberfläche erkennen können.
Apps für die neue Benutzeroberfläche unterschieden sich zum Teil erheblich von normalen Anwendungen. Das von Ihnen verwendete Sicherheitsprogramm sollte in der Lage sein, diese beiden Arten zu unterscheiden. Dadurch können bösartige oder veränderte Anwendungen für die Windows-8-Benutzeroberfläche markiert werden, egal ob manipuliert, modifiziert oder mit einer ungültigen Lizenz ausgestattet.
 
4) Checken Sie Ihre Hardware auf das „Designed for Windows 8“-Logo.
Um dieses Logo zu erhalten, muss die Hardware UEFI-fähig (Unified Extensible Firmware Interface) sein. Dadurch können Sie die Vorteile der sicheren Boot-Funktion von Windows 8 nutzen. Dieses Feature dient dazu, Programmumgebungen vor Laden des Betriebssystems zu sichern und damit die Risiken potentieller Boot-Loader-Attacken zu minimieren.
 
5) Ordnen Sie der Anwendungskontrolle eine besonders hohe Priorität zu.
Aufgrund der Einführung des Windows 8 App Stores ist es sehr wichtig, die Kontrolle über alle Anwendungen zu behalten, um sowohl Malware als auch potentielle Produktivitätsbremsen frühzeitig zu erkennen. Auch wenn der Windows Store hohe Sicherheitsauflagen aufweist, hat die Vergangenheit gezeigt, dass Schadprogramme immer wieder eine Lücke finden werden. Deshalb sollten alle Anwendungen, die für ein Unternehmen irrelevant sind, automatisch ausgeschaltet werden.
 
6) Behandeln Sie Windows RT-Geräte (ARM) wie jedes andere Mobilgerät.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Windows RT-Geräte das gleiche Sicherheitsniveau wie andere Mobilgeräte haben. Das bedeutet, dass diese Geräte kontrolliert, getrackt, verschlüsselt oder extern gelöscht werden können, falls nötig.
 
7) Blocken Sie nicht benötigte Kommunikationsfeatures.
Windows 8 bietet die Möglichkeit, verschiedene Near-Field-Kommunikationsformen innerhalb des Betriebssystems auszuführen. Da hierzu Wi-Fi-Technologien verwendet werden, öffnet sich ein weiteres, potentielles Leck für Hacker. Nicht benötigte Kommunikationsprogramme sollten deaktiviert werden.
 
8) Achten Sie genau auf die Zugriffsrechte bei neuen Anwendungen
Anwendungen im Windows Story müssen alle Ressourcen auflisten, die sie nach der Installation anzapfen. In den Detailinformationen erfahren Sie so unter anderem, ob das Programm sich Zugriff auf Kalender-, Adress- oder Lokalisierungsdaten verschafft.


So deinstallieren Sie die Windows-8-Preview-Version

Sichern Sie zunächst ihre Dateien aus den Windows-8-Bibliotheken. Dann starten Sie den PC neu, indem Sie auf das Start-Symbol und dann auf „Settings, Power, Restart“ klicken. Beim Neustart markieren Sie im Boot-Manager von Windows mit der Pfeil-nach-unten-Taste wie gewohnt die Windows-Version, mit der Sie normalerweise arbeiten, und drücken die Enter-Taste.

Zunächst entfernen Sie Windows 8, indem Sie die Partition formatieren.

Nachdem Windows hochgefahren ist, rufen Sie im Startmenü mit einem Klick auf „Computer“ (bei Windows XP „Arbeitsplatz“) den Windows-Explorer auf. Im geöffneten Programmfenster klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk, auf dem Sie die Preview-Version von Windows 8 installiert haben, wählen im Menü „Formatieren“ und klicken im nächsten Fenster auf „Starten“.

Sobald Sie die folgende Sicherheitsabfrage mit „OK“ bestätigen, werden sämtliche Daten auf der Partition gelöscht, die dem Laufwerksbuchstaben zugeordnet ist. Nach Abschluss der Formatierung erscheint eine Meldung, die Sie per Klick auf „OK“ schließen.

Windows-Startmanager entfernen:

Danach ist zwar Windows 8 entfernt, doch nicht der entsprechende Eintrag im Boot-Manager von Windows. Das merken Sie, wenn Sie den PC neu starten: Nach wie vor versucht der Boot-Manager, die „Windows Developer Preview“ zu starten, und scheitert daran.

Um den Fehler im Boot-Manager zu beheben, legen Sie die Installations-DVD Ihrer Windows-Version ins CD/DVD-Laufwerk ein und starten den PC neu. Der dann erscheinenden Aufforderung „Drücken Sie eine beliebige Taste, um von CD oder DVD zu starten“ kommen Sie mit einem Tas tendruck nach, um den PC vom eingelegten Datenträger zu starten. Danach unterscheidet sich die nötige Vorgehensweise bei Windows XP und bei Windows Vista/7.

Windows XP:

Bei Windows XP stellen Sie die Konfiguration für den Boot-Manager wieder her, indem Sie nach dem PC-Start von der Windows-CD im Willkommensbildschirm des Installationsprogramms die Taste R drücken. Danach wird die Eingabeaufforderung gestartet, in der Sie sich gegebenenfalls bei Windows anmelden müssen. Anschließend tippen Sie in die aktive Zeile bootcfg /rebuild ein und drücken die Enter-Taste.

Danach werden Ihnen die identifizierten Windows-Installationen einzeln zur Bestätigung angezeigt. Bei jeder können Sie mit der Taste J (Ja) oder N (Nein) entscheiden, ob sie in das Menü des Boot-Managers aufgenommen werden soll. Bestätigen Sie die Eingabe jeweils mit der Enter-Taste. Auch die folgenden beiden Abfragen können Sie mit der Enter-Taste beantworten.

Wenn Sie diesen Prozess abgeschlossen haben, erscheint wieder die Zeile der Eingabeaufforderung, in die Sie exit eintippen und mit der Enter Taste bestätigen. Danach startet der PC neu. Nehmen Sie rechtzeitig die XP-Installations-CD aus dem Laufwerk.

Windows Vista und Windows 7:

Bei Windows Vista oder 7 wählen Sie nach dem PC-Start von der Installations-DVD im Konfigurationsfenster als Sprache „Deutsch“: in den Feldern „Installationssprache“, „Uhrzeit und Währungsformat“ und „Tastatur oder Eingabemethode“ oder beim selbsterstellten Systemreparaturdatenträger im Feld „Tastatureingabemethode“. Dann klicken Sie auf „Weiter“.

Im nächsten Fenster ignorieren Sie den Installationsbefehl und klicken auf „Computerreparaturoptionen“. Danach werden die Windows-Installationen gesucht. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, markieren Sie als zu reparierendes Betriebssys-tem mit einem Mausklick die Windows-Version, mit der Sie üblicherweise arbeiten, beispielsweise „Windows 7 Ultimate“, und klicken auf „Weiter“.

In den Wiederherstellungsoptionen klicken Sie auf „Eingabeaufforderung“. Tippen Sie in die aktive Zeile der geöffneten Eingabeaufforderung den Befehl bootrec /rebuildbcd ein und bestätigen ihn mit der Enter-Taste. Die Suche zeigt Ihnen dann nacheinander alle Windows-Installationen an, die Sie ins Menü des Boot-Managers aufnehmen können. Bei jeder identifizierten Windows-Installation können Sie sich mit der Taste J (Ja) für eine Aufnahme und mit der Taste N (Nein) dagegen entscheiden.

Nachdem Sie die Liste abgearbeitet haben, verlassen Sie das Eingabefenster, indem Sie exit eingeben und die Enter-Taste betätigen. Abschließend beenden Sie die Systemwiederherstellung mit einem Klick auf „Neu starten“ und entfernen die Windows-DVD aus dem Laufwerk.


Windows 8: "Standard"- Version so gut wie Pro

Kein neues Windows ist komplett: Nach der Installation oder dem Erwerb eines vorinstallierten Systems gilt es immer, eine Reihe von Defiziten zu beseitigen. Das gilt nicht nur für das Standard-Windows 8, sondern auch für die Pro-Edition. In diesem Artikel arbeiten wir mit Ihnen die fehlenden Komponenten ab und komplettieren Windows 8. Wir beginnen mit den Funktionen, die Windows 8 „Standard“ gegenüber der Pro-Edition fehlen. Danach ergänzen wir den Umfang von Windows 8 allgemein. Dabei geht es ausschließlich um systemnahe Funktionen oder unentbehrliche Software. Alle der hier genannten und empfohlenen Programme finden Sie im Internet

Truecrypt für Bitlocker
Die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker ist komfortabel. Damit sichern Sie lokale und mobile Festplatten gegen unberechtigte Zugriffe. Rechtsklick auf ein Laufwerk und „Bitlocker aktivieren“ genügt, um den Vorgang zu starten. Wie schon bei den Vorgängerversionen bleibt das Programm aber der Pro-Edition vorbehalten. Truecrypt 7.1a kann Bitlocker vollwertig ersetzen. Wir beschreiben in aller Kürze die normale Bedienung von Truecrypt zum Einrichten von verschlüsselten Containern: Entpacken Sie Truecrypt einfach (überall) dort, wo Sie ihn benötigen (PC, USB-Stick). Dazu verwenden Sie nach Aufruf des „TrueCrypt Setup 7.1“ die Option „Extract“. Zum Erstellen eines Containers starten Sie „Truecrypt Format“, klicken auf „Volumen ? Neues Volumen erstellen“ und übernehmen die voreingestellte Option „Eine verschlüsselte Containerdatei erstellen“. Nach „Weiter“ akzeptieren Sie im nächsten Dialog die Voreinstellung „Standard Truecrypt-Volumen“ mit „Weiter“ und wählen danach den Speicherordner und einen frei gewählten Namen für die Containerdatei.

Bitlocker ist bequemer – nach einmaliger Einrichtung bleibt die Microsoft-Verschlüsselung dezent im Hintergrund. Bei Truecrypt müssen Sie mit der Software hantieren, aber die ist frei verfügbar und ebenso sicher.

Gut zu überlegen ist die „Volumen-Größe“ der Datei, weil sich diese nachträglich nicht mehr ändern lässt. Schätzen Sie die Menge der zu verschlüsselnden Daten großzügig und planen Sie Platz für weitere Daten. Danach geben Sie im Folgedialog ein möglichst sicheres Kennwort ein und klicken im Abschlussdialog auf „Formatieren“. Formatiert wird nur der Truecrypt-Container. Zum Laden von Containern starten Sie Truecrypt.exe. Dort klicken Sie auf „Datei“ und navigieren zur gewünschten Container-Datei. Nach Klick auf „Einbinden“ fordert Truecrypt das Kennwort und lädt dann den Inhalt als neues Laufwerk unter Windows (mit dem Laufwerksbuchstaben, der im oberen Dialogbereich markiert ist). Dieses Laufwerk nutzen Sie ganz normal. Um den Container zu entladen, verwenden Sie im Programmfenster die Schaltflächen „Trennen“ oder „Alle trennen“.

EFS-Verschlüsselung kompensieren
Die EFS-Verschlüsselung (Encrypting File System) ist eine weitere Sicherheitskomponente, die der Pro-Edition vorbehalten bleibt. Die NTFS-eigene Dateiverschlüsselung (unter „Eigenschaften ? Erweitert“ jedes Dateiobjekts) entschlüsselt die Dateien nur für den Kontoinhaber – und zwar automatisch. Für jeden Boot-Einbrecher oder Festplattendieb bleiben die EFS-geschützten Dateien unlesbar. Der Packer 7-Zip oder erneut der Spezialist Truecrypt bieten nicht denselben Komfort, aber vergleichbare Sicherheit und den Vorteil der Mobilität. Denn Achtung: Der EFS-Schutz geht automatisch verloren, sobald eine Datei die lokale Festplatte verlässt – als Mail oder Cloud-Upload. 7-Zip zeigt nach dem Markieren eines Dateiobjekts (Datei oder Ordner) und dem Button „Hinzufügen“ die Option „Verschlüsselung“. Nach zweimaliger Eingabe des gewünschten Kennworts erhalten Sie ein gesichertes Archiv. Als „Verfahren“ übernehmen Sie am besten das voreingestellte „AES-256“. Dies bietet die höchste Sicherheit. Wenn Sie als Format ZIP und dabei das voreingestellte Verschlüsselungsverfahren „ZipCrypto“ verwenden, kann dieses Archiv auf jedem Windows ab XP ohne zusätzliche Hilfsmittel entpackt werden – die Kenntnis des Kennworts vorausgesetzt. Die in Windows integrierten ZIP-Ordner unterstützen nämlich Verschlüsselung, ohne diese allerdings selbst anzubieten. Eine weitere Alternative ist die kleine englischsprachige Freeware Boxcryptor 1.3.2 . Es bietet sichere AS-Verschlüsselung inklusive unkenntlicher Dateinamen. Die Bedienung erfolgt per Drag & Drop vom Explorer in das Boxcryptor-Fenster zum Verschlüsseln, aus dem Programm-Fenster zum Windows-Explorer zum Entschlüsseln. Windows 8: Explorer als Dateimanager

Die Domänen-Anmeldung
Gruppenrichtlinien, Applocker und der Beitritt zur Windows-Domäne – das alles ist nur in Windows 8 Pro enthalten. In großen Firmennetzen sind dies unentbehrliche und sich ergänzende Funktionen, weil nur so die Richtlinien für die Mitarbeiter zentral gesteuert werden können. Diese Funktionen sind nicht nachrüstbar. Aber auf die Firmenserver kommen Sie auch ohne Domänen-Anmeldung und Richtlinien – wenn es der Administrator erlaubt. Es reicht, bei der Serveranmeldung den Domänennamen vor den Usernamen zu stellen – also etwa „Domänenname\Mustermann“. Wenn dieser „Mustermann“ auf dem Server ein Konto und ein Kennwort hat, kommt er auch mit Windows 8 „Standard“ an seine Daten.

Teamviewer statt Remotedesktop
Der Remotedesktop dient dazu, einen PC aus der Ferne – LAN oder Internet – zu nutzen. Für diese Aufgabe genügt der Remotedesktop-Client, wie er in der Standardedition enthalten ist. Für den zu steuernden PC ist aber der Remote Server notwendig, und den gibt es nur unter Windows 8 Pro. Ein zusätzliches technisches Problem: Um Remote-Server und Client via Internet zu nutzen, müssen Sie die Firewall konfigurieren. Teamviewer 7.0 macht es Ihnen leichter: Durch einen speziellen Server, bei dem sich Client und Server automatisch anmelden, müssen Sie sich keine Gedanken um IP-Adressen und Firewall-Freigaben machen. Nach dem Programmstart meldet sich Teamviewer beim Anbieter und erhält eine Identifikationsnummer.

Fernzugriff mit dem Teamviewer: Hier steuert ein Windows 7 ein Windows 8 (Standard). Damit überwinden Sie das Manko der Standard-Edition, die keinen Remote Server an Bord hat.

Außerdem generiert das Programm eine Kennwort-PIN, die nur für eine Sitzung gültig ist. Auf dem anderen Rechner muss dann ebenfalls Teamviewer gestartet und die Identifikationsnummer und PIN des ersten PCs eingegeben werden. Diese Daten können Sie telefonisch oder per Mail austauschen. Danach genügt ein Klick auf die Schaltfläche „Mit Partner verbinden“, und Sie erhalten den Desktop des Fern-Rechners angezeigt. Da es Teamviewer auch für Mac-OS X, Linux und Android gibt, können Sie einen Windows-8-Rechner mit laufendem Teamviewer von jeder Plattform aus nutzen und steuern.

Windows 8: Virtualisierung mit Hyper V

Alternativen für Hyper-V
Die Virtualisierungs-Software Hyper-V ist nur in der Pro-Edition enthalten. Hyper-V lädt Windows-Systeme sowie einige Linux-Distributionen als Gastsysteme unter Windows 8 (64 Bit). Ein vorgefertigtes System wie der „XP-Mode“ ist aber bisher nicht in Sicht. Mit VM-Ware Player , Virtual Box und Bufferzone Pro gibt es gleich mehrere adäquate Alternativen. Bufferzone Pro ist technisch anders einzuordnen, weil es kein komplettes System virtualisiert, sondern nur einzelne Programme isoliert. Dies ist aber etwa für Programmtests oder Browser-Versuche genau ausreichend. Das Einrichten virtueller Systeme in VM-Ware Player und Virtual Box ist ähnlich. Wir beschreiben den Vorgang in aller Kürze für den VM-Ware Player: Nach „Create a New Virtual Machine“ hilft Ihnen ein Assistent durch die Einrichtung des virtuellen PCs.

Virtualisierungs-Alternativen: Auf Hyper-V der Pro-Edition sind Sie absolut nicht angewiesen, der abgebildete VM-Ware-Player oder auch Virtual Box bieten Vergleichbares.

Wenn Sie gleich das Installationsmedium auswählen, etwa mit einer Windows-Setup-DVD oder der ISO-Datei einer Linux-Distribution, dann bietet der Player meist eine automatische Installation an. Sie müssen dann nur noch angeben, wie groß die virtuelle Festplatte werden soll und wo die VMDK-Datei gespeichert wird. Fertige und dem Player bekannte Gastsysteme zeigt dieser beim Start im linken Fenster – ein Doppelklick genügt zum Start. Zu neuen, etwa aus dem Web geladenen Images, können Sie mit „Open a Virtual Machine“ navigieren und in den VM-Ware-Player integrieren.

Media-Center-Funktion nachrüsten
Der VLC ist seit Versionsgenerationen dem Windows Media Player vorzuziehen. Unter Windows 8 gibt es nun aber noch einen Grund mehr, den Open-Source-Player zu installieren: Microsoft hat sich die Codecs für Film-DVDs gespart und bietet deren Wiedergabe nur noch gegen Aufpreis von knapp 10 Euro an (Media Center Pack). Diese Option gilt zudem nur für Windows 8 Pro: Ausgehend von der Standard-Edition müssten Sie erst upgraden auf Pro und dann die Erweiterung nachkaufen. Da fällt die Entscheidung für den VLC nicht schwer.

Windows Essentials nachinstallieren
Der komplette Umfang der früheren Live Essentials (jetzt Windows Essentials) sowie der Security Essentials ist in Windows 8 bereits enthalten, allerdings überwiegend als Modern Apps (Mail, Foto, Nachrichten). Wer die Desktop-Varianten vorzieht, kann die Windows Essentials 2012 in Auswahl nachinstallieren. Family Safety wird nicht mehr angeboten, weil es bereits am Desktop integriert ist. Es verbleiben Messenger, Mail, Fotogalerie und Writer, ferner die Skydrive-Desktop-App.

Skydrive plus Desktop-App: Die Synchronisierung eines lokalen Ordners vereinfacht den Upload. Sie schieben die Dateien einfach in diesen Ordner. Dazu müssen die abgebildeten Optionen aktiv sein.

Skydrive mit erweiterten Optionen
Den Skydrive-Client sollten Sie sich in jedem Fall installieren, auch wenn Sie die Modern App nutzen. Der ist Bestandteil der oben genannten Windows-Essentials, findet sich aber auch im Store unter „Produktivität“. Das Programm richtet einen frei wählbaren Synchronisierungs-Ordner am lokalen PC ein – mit entscheidenden Vorteilen. Alle im Skydrive-Ordner abgelegten Dateien werden automatisch zum Microsoft-Server kopiert. Voraussetzung ist die Option „Dateien auf diesem PC sollen auch auf anderen Geräten verfügbar sein“. Klicken Sie nach der Installation des Programms mit der rechten Maustaste auf das Wolken-Symbol in der Taskleiste (Systray), und wählen Sie „Einstellungen“, um diese Option zu aktivieren. Sie gilt nur für den Skydrive-Ordner.

Windows 8 - Skydrive und die Modern App

Klassische Suite Libre Office
Eine Büro-Suite braucht jeder. Daher liefert Microsoft in Windows RT ein Office 2013 gleich mit – hier gäbe es nämlich keine Alternativen. Am PC ist die Office-Lage deutlich entspannter: Die derzeit beste Alternative ist Libre Office 3.6.1 . Wir empfehlen die Suite wegen der kompromisslosen Kompatibilität mit allen Microsoft-Formaten und den – gegenüber Open Office –deutlich verbesserten Ladezeiten. Libre Office enthält neben Textverarbeitung, Kalkulation, Präsentation und Datenbank eine Grafikbearbeitung, einen Formeditor und ergänzende Tools. Die Suite bedienen Sie mit einem klassischen Menü, das weitestgehend den älteren MS-Office-Versionen bis 2003 folgt. Kein Ribbon – das ist für viele Nutzer ein Killer-Argument, zumal alle Menü-Elemente individuell anpassbar sind.

Brennen mit Burning Studio 2012
Für das Brennen von CDs, DVD, Blu-ray-Disks liefert Windows auch in Version 8 nur eine Minimalausstattung mit. Immerhin erhält der Explorer nun die Funktion „Datenträgerabbild brennen“ für ISO-Images. Für gelegentliches Brennen empfehlen wir die Freeware Imgburn 2.5.7 und CD Burner XP 4.4.1. Mit der Vollversion Ashampoo Burning Studio 2012 finden Sie auch eine vollständige Brenn-Suite. Die Software brennt Daten, Audio-Tracks, Filme und Images auf CD, DVD und Blu-ray. Zusätzlich bringt das Programm einen Label-Designer mit, der Label und Hüllen für die gebrannten Datenträger entwirft. Wenn Sie sich am Ende der Installation beim Hersteller registrieren und ein Ashampoo-Konto anlegen, erhalten Sie einen Lizenzschlüssel per Mail. Klicken Sie dafür auf „Kostenlosen Vollversionsschlüssel anfordern“. Den zugesandten Schlüssel geben Sie im Aktivierungs-Fensters ein und klicken auf „Jetzt aktivieren“.

Das Startmenü ist zurück: Mit der flexiblen Lupo Pensuite basteln Sie sich Ihr eigenes Startmenü. Eine Menge nützlicher Tools sind standardmäßig enthalten.

Lupo-Suite als Startmenü
Windows 8 hat kein Startmenü. Dadurch erhalten Programmstarter wie die Classic Shell oder Launcher von portablen Suiten wie Portable Apps oder Lupo Pensuite eine neue Funktion: Sie können auf Festplatte entpackt als attraktiver Startmenü-Ersatz dienen.
Am besten geeignet ist hierfür die Lupo Pensuite, weil Sie hier beliebige lokale Windows-Programme einbauen können. Zudem erhalten Sie eine umfangreiche Tool-Sammlung, die Sie mit portablen Versionen bereits genannter Software versorgt (VLC, Truecrypt). Weitere wie etwa das oben genannten Libre Office Portable oder den Teamviewer Portable rüsten Sie mühelos nach. Unentbehrliche Kandidaten sind ferner das Such-Tool Everything und das FTP-Programm Filezilla . In das Menü bauen Sie zusätzliche Software – egal ob portabel oder nicht – am einfachsten ein, indem Sie das „ASuite“-Editier-Fenster (Schaltfläche rechts oben) öffnen und eine Programmdatei aus dem Explorer-Fenster an die gewünschte Stelle ziehen. Fertig und startbereit!

Rettungs-DVD
Windows hat seit Vista ein Zweitsystem an Bord (Win RE), das unter Windows 8 weiter verbessert wurde: Im Boot-Manager können Sie über „Problembehandlung, Erweiterte Optionen“ typische Notfallsituationen beheben oder zu einem früheren Wiederherstellungspunkt zurückkehren. Win RE (Recovery Environment) ist die primäre Anlaufstelle, wenn Ihr System krankt. Aber es ist auf die Windows-Reparatur ausgelegt, nicht auf allgemeine Notfälle wie Virenbefall, gelöschte Daten oder ein vergessenes Passwort.


Windows 8 mit praktischer Reset-Funktion

Mit der Zeit wird jedes Windows-System langsamer und als Anwender bereut man, das eine oder andere Programm installiert zu haben. Hier bietet Windows 8 eine neue “Refresh”-Funktion. Wird diese Funktion genutzt, dann sichert Windows 8 zunächst alle persönlichen Dateien und Einstellungen des Anwenders. Anschließend wird Windows 8 in den Zustand versetzt, wie es am ersten Tag nach der Installation war. Danach werden alle persönlichen Daten und Einstellungen zurückkopiert. Der Vorgang dauert wenige Minuten und ist vor allem dann interessant, wenn sich eine hartnäckige Malware auf dem System installiert hat oder es nach der Installation einer neuen Software zu Problemen gekommen ist.

Reset statt Refresh

Vor allem Unternehmen haben sich bei Microsoft eine neue Funktion gewünscht, mit der Windows schnell und einfach in einen jungfräulichen Status versetzt werden kann. Das ist dann wichtig, wenn ein bereits verwendeter (mobiler) Rechner einem neuen Besitzer übergeben werden soll. Dieser Rechner muss zuvor vor allen Altlasten des letzten Besitzers gereinigt werden, was bisher ein zeitaufwändiges Prozedere war. In Windows 8 integriert Microsoft daher einen neuen Reset-Modus. Wird während des Windows-8-Starts die Windows-Taste gedrückt gehalten, dann erscheint der neue “Troubleshoot”-Helfer, der als Unteroption die Funktion “Reset your PC” anbietet. Dabei werden alle Dateien auf dem Rechner vernichtet, die Festplatte formatiert und dann Windows 8 zurückgesetzt. Dieser Vorgang dauert je nach System zwischen 5 und 10 Minuten. Um die Reset-Funktion nutzen zu können, muss dies der Anwender mit seinen Admin-Rechten bestätigen.


Windows 8 mit neuem Windows Task Manager

Der Windows Task Manager gehört zu den Applikationen, die nahezu jeder Anwender regelmäßig nutzt, um eine nicht mehr benötigte Applikation “abzuschießen”. Das hat Microsoft auch aus den Telemetriedaten herausgelesen, die Windows-7-Nutzer freiwillig an die Windows-Entwickler liefern. Aus diesem Grunde erhält der Windows Task Manager eine neue abgespeckte Ansicht, in der in übersichtlicher Form alle aktuell geöffnete Programme gelistet werden. Da Metro-Style-Apps kaum die CPU und nur wenig den Speicher  belasten, findet sich neben dem Eintrag einer Applikation auch mit “Suspended” ein Hinweis darüber, wenn das Beenden des entsprechenden Tasks keine Entlastung für das System bringt.

Unter “Processes” werden alle aktuell geöffneten Applikationen angezeigt, allerdings mit mehr Zusatzinformationen als in bisherigen Windows-Versionen.

Über einen Klick auf “more details” präsentiert sich der neue Task Manager mit allen Funktionen. Unter “Processes” werden auch hier alle aktuell geöffneten Applikationen angezeigt, allerdings mit mehr Zusatzinformationen als in bisherigen Windows-Versionen. Außerdem ist jeder Eintrag farblich unterlegt und je intensiver dieser Farbhintergrund ist, desto höher fällt die Belastung in dem entsprechenden Bereich aus. So kann der Anwender mit einem Blick erkennen, welche Applikation gerade das System ausbremst und den entsprechenden Task beenden.

Im Bereich “Performance” zeigt der Task Manager die aktuellen Belastungen von Komponenten an.

Im Bereich “Performance” zeigt der Task Manager in übersichtlicher Form die aktuellen Belastungen von Komponenten wie CPU, Speicher, Festplatte(n), Ethernet, WLAN und Bluetooth an. Neu ist auch der Bereich “startup”, in dem alle Applikationen aufgelistet werden, die mit dem System starten und diese dann auf Wunsch deaktivieren. Bisher musste man diese Information dem Windows-Tool msconfig entnehmen. Oft wissen Anwender überhaupt nicht, ob hinter Bezeichnungen wie “VaultSvc” oder “AxInstSV” wichtige Prozesse oder Dienste stecken. Klickt man im neuen Task Manager mit der rechten Maustaste auf einen Eintrag, dann erscheint nun im Kontextmenü mit “Search Online” die Möglichkeit, im Internet nach weiteren Informationen für diesen Task-Manager-Eintrag zu suchen.


Windows 8 in Virtualbox ausprobieren - so geht´s

Microsoft bietet allen interessierten Anwendern seit kurzem die Möglichkeit an, Windows 8 in einer Vorabfassung herunterzuladen und zu installieren . Auf welche spannend Neuerungen - inklusive Metro-Design-UI und -Apps - und Verbesserungen Sie sich freuen können, haben wir bereits ausgiebig erläutert. Sie haben keine Partition frei und möchten dennoch mal einen Blick auf Windows 8 Developer Preview werfen? In diesem Fall eignet sich der Einsatz der Freeware Virtualbox, mit der Sie ein oder mehrere Betriebssysteme virtuell auf ihrem Rechner installieren können.

1) Laden Sie Virtualbox  herunter und installieren Sie die Virtualisierungssoftware

2) Nun laden Sie Windows 8 Developer Preview herunter. Sollten Sie ein 32-Bit-Betriebssystem (etwa Windows 7 32-Bit) einsetzen, dann laden Sie die 32-Bit-Fassung der Windows 8 Developer Preview herunter, denn nur diese lässt sich später unter Virtualbox installieren. Nutzen Sie ein 64-Bit-Betriebssystem, dann können sie entweder die 32- oder 64-Bit-Fassung von Windows 8 Developer Preview herunterladen. In allen Fällen landet die Vorabversion von Windows 8 als ISO-Datei auf Ihrem Rechner. Praktisch: Für die Installation unter Virtualbox müssen Sie diese ISO-Datei nicht auf eine DVD brennen, denn Virtualbox kann die ISO-Datei direkt zur Installation eines Betriebssystems verwenden.

3) Starten Sie Virtualbox und klicken Sie auf den Button "Neu" in der Toolbar, um eine neue virtuelle Maschine zu erstellen. Den ersten Dialog bestätigen Sie mit einem Klick auf den "Weiter"-Button.

4) Geben Sie der virtuellen Maschine eine Bezeichnung, wie etwa "Windows 8 Developer Preview" und wählen Sie dann unter "Betriebssystem" den Eintrag "Microsoft Windows" und unter "Version" den Eintrag "Windows 7" oder "Windows 7 (64-Bit)", je nachdem welche ISO-Datei Sie von der Vorabversion von Windows 8 heruntergeladen haben (siehe Schritt 2). Klicken Sie auf den Button "Weiter".

5) Im nächsten Dialog legen Sie nun den Speicher fest, den die virtuelle Maschine verwenden darf. Gemäß den Windows-8-Systemvoraussetzungen  benötigt die 32-Bit-Fassung mindestens 1 GB RAM und die 64-Bit-Fassung mindestens 2 GB RAM. Wie viel RAM Sie der virtuellen Maschine darüberhinaus letztendlich zuweisen, hängt von der Speicherausstatung ihres Rechners aus. Je mehr Speicher das virtuelle Betriebssystem verwenden darf, desto besser.

6) Im nächsten Schritt können wird die virtuelle Festplatte angelegt, auf der dann später das virtuelle Betriebssystem installiert wird. Machen Sie ein Häkchen bei "Bootfestplatte" und wählen Sie dann "Festplatte erzeugen" aus.

7) Im neuen Dialog "Erstellen einer virtuellen Festplatte" wählen Sie nun "VDI (Virtual Box Image)" aus und klicken dann auf den Button "Weiter". Im folgenden Dialog haben Sie die Möglichkeit, der virtuellen Festplatte eine feste Größe zu vergeben oder die Funktion "dynamisch alloziert" auszuwählen, bei der die Größe der Festplatte dynamisch je nach Bedarf verändert wird. Um nicht mit der virtuellen Festplatte unnötig Festplattenspeicherplatz auf ihrem Rechner zu vergeuden, empfehlen wir die Auswahl von "dynamisch alloziert". Sollten Sie sich dennoch für die Auswahl von "fester Größe" entscheiden, dann sollten Sie daran denken, dass laut den Systemvoraussetzungen Windows 8 in der 32-Bit-Fassung mindestens 16 GB freien Speicherplatz und die 64-Bit-Fassung mindestens 20 GB freien Speicherplatz benötigen.

8) Im Dialog "Lage und Größe der virtuellen Festplatte" wählen Sie aus, an welchem Ort auf der "echten" Festplatte die virtuelle Festplatte gespeichert werden soll und legen auch die Größe der virtuellen Festplatte fest. Wenn Sie im Dialog davor "dynamisch alloziert" ausgewählt haben, dann nimmt die virtuelle Festplatte nicht tatsächlich die nun ausgewählte GB-Größe an, sondern "gaukelt" diese lediglich dem virtuellen System vor. Tatsächlich wird nur so viel Festplattenspeicherplatz belegt, wie benötigt wird.

9) Klicken Sie nun auf "Weiter" und dann auf "Erzeugen", damit die virtuelle Festplatte angelegt wird.

10) In Virtualbox wird nun das neue Betriebssystem links in der Liste aufgelistet. Wir müssen es jetzt aber noch installieren. Wir gehen nun davon aus, dass Windows 8 Developer Preview in Form einer ISO-Datei auf der Festplatte liegt. Markieren Sie nun den Eintrag links in der Liste und klicken Sie auf den Button "Ändern". Klicken Sie nun im neuen Dialog auf den Eintrag "System" und anschließend auf den Tab "Beschleunigung". Sollte die in Ihrem Rechner befindliche CPU die Hardware-Virtualisierung unterstützen, dann sollte ein Häkchen bei "VT-x/AMD-V aktivieren" gesetzt werden. Im Tab "Prozessoren" können Sie nun festlegen, dass die virtuelle Maschine mehrere CPU-Kerne verwenden darf. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob die im Rechner befindliche CPU die Hardware-Virtualisierung unterstützt, dann können Sie wahlweise mühsam die AMD- und Intel-Websites nach dieser Information durchforsten oder die Freeware Speccy verwenden, um einfacher an diese Information zu gelangen. Laden Sie das Tool herunter und rufen Sie es anschließend auf (eine Installation ist nicht notwendig). Klicken Sie in der linken Leiste auf "CPU" und schauen Sie dann rechts im Eintrag "Virtualization" nach, ob dort "supported" (unterstützt) steht.

11) Nachdem wir uns um die Prozessor-Einstellung unter "System" in Virtualbox gekümmert haben, wechseln Sie nun in Virtualbox auf den Eintrag "Massenspeicher". Markieren Sie nun den Eintrag "leer" unter "IDE-Controller" und klicken Sie anschließend auf das CD/DVD-Icon rechts im Bereich "Attribute". Es erscheint ein Drop-Down-Menü, in dem Sie nun auf "Datei für virtuelles CD/DVD-ROM-Medium auswählen..." und im anschließenden Datei-auswählen-Dialog die ISO-Datei von Windows 8 Developer Preview auswählen. 12) Nun können Sie die virtuelle Maschine mit Klick auf den großen "Starten"-Button booten. Das virtuelle System bootet über das virtuelle DVD-Laufwerk die dort "virtuell" eingelegte Windows-8-Boot-DVD. Nun installieren Sie das Betriebssystem, indem Sie einfach den Anweisungen folgen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren der Vorabversion von Windows 8!


Windows 8 - die offiziellen Systemvoraussetzungen

Auf jedem Rechner, auf dem heute Windows 7 oder Windows Vista laufen, wird auch Windows 8 problelos laufen. Damit muss ein Rechner für Windows 8 folgende Voraussetzungen erfüllen: * CPU mit 1Ghz oder höher

* 1 GB RAM (32-Bit) oder 2 GB RAM (64-Bit)
* 16 GB (32-Bit) oder 20 GB (64-Bit) verfügbarer Festplatten-Speicherplatz
* DirectX-9-Grafikkarte mit WDDM 1.0 oder höher

Für das neue Startmenü der Metro-Style-UI wird ein Bildschirm mit einer Mindestauflösung von 1024 x 768 Pixel benötigt. Ansonste lassen sich weder das neue Startmenü noch die darin "lebenden" neuen Metro-Style-Apps nutzen. Auf den betreffenden Geräten - meist ältere Netbooks mit niederiger Display-Auflösung - wird in Windows 8 dann nur der klassische Desktop angezeigt. Windows 8 erscheint als erste Windows-Version überhaupt sowohl für die x86- als auch die ARM-Plattform. Alle bisher für die x86-Windows-Versionen entwickelten Win32-Applikationen laufen auch unter Windows 8.

Damit sie auch auf Windows-8-Geräten mit ARM-CPUs lauffähig sind, müssen sie angepast werden.  Die für das neue Startmenü entwickelten Metro-Style-Apps  laufen dagegen automatisch auf beiden Plattformen. Metro-Style-Apps gehen aufgrund der Architektur von Windows 8 schonend mit den verfügbaren Ressourcen um und belasten nicht die CPU, wenn sie gerade zwar geöffnet, aber nicht angezeigt werden. Dieses Verhalten der Apps ist ideal für Geräte (etwa Tablet-PCs) mit energieeffizienten ARM-CPUs, weil es für eine lange Laufzeit der Geräte sorgt.

Unterm Strich geht Windows 8 mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen sparsamer um als Windows 7 und das in dieser Hinsicht nochmals verbesserte Windows 7 Service Pack 1. Auf der BUILD wurde dies am Beispiel zweier drei Jahre alter identischen Netbooks demonstriert, auf denen jeweils Windows 7 und Windows 8 liefen. Beim Modell mit Windows 8 lag die Speicherauslastung fast 50 Prozent unter der beim Windows-7-Modell.

Außerdem hat Microsoft die Anzahl der systemrelevanten und daher immer laufenden Prozesse bei Windows 8 im Vergleich zur Vorgängerversion reduziert. Für mehr Tempo unter Windows 8 soll auch die Nutzung der Hardware-Beschleunigung nutzen, die Microsoft erstmals im Internet Explorer 9 integrierte und in Windows 8 noch häufiger einsetzt. Das neue Startmenü und alle Metro-Style-Apps nutzen diese Hardwarebeschleunigung, um Inhalte schnell und mit geringer CPU-Auslastaung auf dem Display anzuzeigen.